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Domain-namen !!

Domain-Namen kennt jeder, der schon mal im Internet gesurft ist. Sie bilden Teil einer jeden Internet- und Email-Adresse. Beispiele für Domain-Namen sind: www.beispiel.at oder www.anderesbeispiel.com . Ein Domain-Name besteht aus drei Teilen, Top Level Domain (TLD), Second Level Domain (SLD) und Third Level Domain . Die einzelnen Teile dürfen eine Länge von 63 Zeichen nicht überschreiten.

  1. Top Level Domain (TLD)
    Unter einer TLD versteht man die Endung einer Domain. Hier unterscheidet man zwischen
    generic TLD (gTLD) und country code TLD (ccTLD) .
  2. generic TLD (gTLD)
    Eine gTLD , oder allgemeine Top Level Domain setzt sich in der Regel aus drei oder vier Buchstaben zusammen und beschreibt die Art einer Webseite (z.B . .com für commercial, .edu für educational oder .aero für Organisationen der Luftfahrt).
  3. Country code TLD (ccTLD)
    Eine ccTLD besteht aus zwei Buchstaben und stellt eine Länderkennung dar. Jedes Land besitzt eine eigene Kennung (z.B. . at für Österreich, . de für Deutschland, . jp für Japan, oder . gq für Äquatorialguinea).
  4. Second Level Domain (SLD)
    Die SLD ist die zweite Stelle des Domain-Namens und frei definierbar (sofern in Kombination mit der gewünschten TLD noch nicht belegt). Hierdurch lässt sich ein individueller Domänenname einrichten, z.B. beispiel .at
  5. Third Level Domain
    Eine Third Level Domain oder Subdomain ist einfach und kostengünstig einzurichten und bietet die Möglichkeit, eine SLD in weitere Unterbereiche zu unterteilen. Beispiele hierzu wären earth. google.com und news .google.com oder natürlich die verbreitetste Third Level Domain www.
  6. Die Zusammensetzung eines Domain-Namen
    Ein Domain-Name setzt sich nach folgendem Schema zusammen:
    Third Level Domain . SLD . TLD (www.beispiel.at)
    Obwohl auf den ersten Blick sehr ähnlich, sollte man den Domain-Namen nicht mit einer URL verwechseln. Der Domain-Name bildet vielmehr einen Teil einer URL .
  7. URL
    Eine URL , oder Uniform Resource Locator , wird meistens als Webadresse bezeichnet. Sie ist die Adresse eines Dokuments im Internet (oder einem anderen Netzwerk). Eine gewöhnliche URL setzt sich aus Internetprotokoll, Domain-Namen, Pfad und Dateinamen zusammen.
    z.B. http://www.beispiel.at/deutsch/index.htm oder ftp://ftp.beispiel.de/deutsch/anleitung.txt
  8. Zweck einer Domain
    Der Domain-Name ist die Basis einer Internet-Präsenz und formt die Adresse einer Webseite. Ein kurzer, prägnanter und leicht zu merkender Domain-Name ist essentiell für E-Business und andere Webangebote. Nach Möglichkeit sollte ein Domain-Name auch themenbezogen sein (z.B. www.news.com für eine Seite mit aktuellen Nachrichten).
  9. E-Mail-Adresse
    Der Domain-Name ist auch die Basis einer jeden E-Mail-Adresse und steht hinter dem @ -Zeichen. So können Sie beispielsweise eine E-Mailadresse ( Ihr Vorname @ Ihr Nachname .at) einrichten, indem Sie Ihren Nachnamen als Domain-Namen registrieren. Mithilfe einer Mailserver-Software können Sie E-Mail-Adressen unter Ihrem Domain-Namen einrichten. Der Teil vor dem @ -Zeichen ist hierbei frei definierbar.
  10. Mailserver
    Abhängig von dem von Ihnen bestellten Webhosting-Paket wurde für Sie eine Mailserver-Software eingerichtet, mit der Sie eine begrenzte oder unbegrenzte Anzahl von E-Mail-Adressen einrichten und verwalten können.
  11. Technische Funktion eines Domain-Namen
    Die Computer im Internet kommunizieren miteinander über IP-Adressen und nicht über Domain-Namen. Da es einfacher ist, sich eine Internet-Adresse die aus einem Namen besteht (z.B. www.beispiel.at ) zu merken, als eine die aus einer IP-Adresse besteht (z.B. 134.053.221.008), wurden Domain-Namen eingeführt. Jedem Domain-Namen ist eine IP-Adresse zugeordnet.
  12. IP-Adressen
    Eine IP-Adresse besteht aus vier von Punkten getrennten Zahlen zwischen 0 und 255. Mithilfe einer IP-Adresse lassen sich einzelne Geräte in einem Netzwerk (auch dem Internet) ansprechen. Im Internet wandelt ein DNS-Server die Domain-Namen in IP-Adressen um.
  13. DNS-Server
    Ein Domain Name Server DNS wandelt Domain-Namen in IP-Adressen um. Wenn ein Internet-Nutzer eine Internet-Adresse im Browser eingibt, wird eine Anfrage zu einem DNS-Server geschickt. Dieser sucht die IP-Adresse heraus (falls nötig mit Hilfe eines der 13 Rootserver), welche dem Domain-Namen entspricht, und leitet den Benutzer an diese IP-Adresse weiter.
  14. ICANN
    Die Internet Coproration for Assigned Names and Numbers ICANN ist eine internationale Organisation welche die Verwaltung von Domain-Namen und IP-Adressen im Internet regelt.
  15. Aufgaben der ICANN
    Zu den Aufgaben ICANN gehören Organisation der Domain-Namen und IP-Adressen, sowie die Vergabe neuer TLD s in enger Zusammenarbeit mit den Zentralen Registrierungsstellen für Domains (z.B. DeNic für die TLD .de). Außerdem betreibt die ICANN die 13 Rootserver.
  16. Die 13 Rootserver
    Es gibt weltweit 13 Rootserver (benannt mit Buchstaben von A bis M), welche alle Informationen über Domain-Namen und deren zugehörige IP-Adressen speichern und die DNS-Server mit diesen Daten versorgen.
  17. Zentrale Registrierungsstellen oder Registries
    Es gibt eine Zentrale Registrierungsstelle für jedes Land (jede FLD) . Diese vergibt SLDs und arbeitet nach den Richtlinien der ICANN. Sie darf auch eigene Regeln zur Domainregistrierung aufstellen. Privatpersonen und Firmen registrieren ihre Domain-Namen in der Regel nicht bei den Zentralen Registrierungsstellen, sondern bei einem Webhosting-Provider.
  18. Nic.at
    Die Nic.at ist die Zentrale Registrierungsstelle für Österreich. Sie verwaltet alle Domain-Namen mit einer . at Länderkennung.
  19. Denic.de
    Die Denic.de ist die Zentrale Registrierungsstelle für Deutschland. Sie verwaltet alle Domain-Namen mit einer . de Länderkennung.

Domains:
Registry: nic.at: http://www.nic.at
Registrar: 1domain.at: http://www.1domain.at

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